Projekte

NEMO/samo.fa


Das Projekt „Stärkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit“, kurz samo.fa des Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (BV NeMO e.V)  unterstützt Menschen mit eigener Migrationserfahrung und Migrantenorganisationen in ihrem Engagement, die gleichberechtigte Teilhabe von Geflüchteten in allen Bereichen des lokalen und kommunalen Lebens zu stärken.


Migrantenorganisationen sind wichtige Partner für gutes Ankommen und Teilhabe von Geflüchteten. Stärker als Einzelpersonen können Migrantenorganisationen der erfolgreichen Integration und gleichberechtigten Teilhabe ein notwendiges Gewicht verleihen. Ihre Mitglieder, deren Familien, Verwandte oder die Nachkommen kennen häufig die Erfahrung des Ankommens. Aufgrund ihrer eigenen Migrationserfahrung, ihrer Mehrsprachigkeit und ihres interkulturellen Wissens können sie Geflüchteten in der neuen Umgebung unterstützen und tragen zu einer erfolgreichen Teilhabe bei. Genau aus diesem Grund brauchen Migrantenorganisationen im lokalen und kommunalen Geschehen eine starke Stimme.


weltoffen- solidarisch -dialogisch



Warum dieses Programm? 


Mit der Verabschiedung der nach-haltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals/SDGs) durch die UN Vollversammlung im Herbst 2015 bzw. der Agenda 2030 wurden 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formuliert, die die Zukunft der Menschheit und des Planeten sichern sollen. Dazu zählen Armutsbekämpfung, der inklusive und gerechte Zugang zu Bildung, die Möglichkeit zu lebenslangem Lernen, die Verrin-gerung der Ungleichheit innerhalb der Gesellschaft sowie nachhaltige und faire Produktionsweisen. Auch Deutschland muss diese Ziele um- setzen.

Das Programm „Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch“ (WSD) nimmt sich der Herausforderung „Nachhaltigkeitsziele“ an und zeigt auf, wie entwicklungspolitische Konzepte positive gesellschaftliche Veränderungen in der Stadt und auf dem Land beför-dern können.


Die Förderung friedlicher und inklusiver Gesellschaften sehen wir als zentrale Aufgabe. 2015 sind auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung oder nach der Zerstörung ihrer Lebensgrundlage viele Menschen nach Deutschland gekommen. Dies wurde einerseits von Offenheit und einer beeindruckenden Willkommenskultur und andererseits von Ablehnung, Hass und z.T. offenem Rassismus begleitet.


Was leistet das Programm?


Das Programm WSD möchte dazu beitragen, dass Menschen in Ostdeutschland eine nachhaltige und weltoffene Gesellschaft als Chance begreifen und in diesem Sinne handeln. Siebzehn Vereine in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern werden dabei unterstützt, neben der Wahrung der Schutzbedürftigkeit und der Solidarität mit Geflüchteten, verschiedenen Zielgruppen im Osten Deutschlands die Teilhabe an einer nachhaltigen, toleranten und nicht-rassistischen Gesellschaft zu ermöglichen.

 

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